Ärzte Zeitung, 20.03.2015

Milliardenprogramm

"Investitionen für Gesundheit wären sinnvoll"

DÜSSELDORF. Das zehn Milliarden Euro umfassende Investitionsprogramm in die Infrastruktur, das die Bundesregierung vor Kurzem vorgestellt hat, hat einen gravierenden Mangel: Es berücksichtigt bislang das Gesundheitswesen überhaupt nicht.

Darauf hat Ulrich Sommer, Vorstand der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, aufmerksam gemacht. "Wäre es nicht sinnvoll, zwei Milliarden Euro an die Kommunen zu geben für die Sicherstellung der Versorgung?" fragte Sommer beim apoForum in Düsseldorf.

Der Erhalt und der Ausbau der wohnortnahen, qualitätsvollen medizinischen Versorgung stellten schließlich eine große infrastrukturelle Herausforderung dar, argumentierte Sommer. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Bundestag will zweite Runde für TSVG

Die erste Anhörungsrunde zum Termineservicegesetz verlief erwartungsgemäß kontrovers. Der Gesundheitsausschuss hat für den 13. Februar eine weitere Anhörung angesetzt. mehr »

Paul Ehrlich-Preis für Forschung zu Proteinfaltung

Für ihre Forschung zu Chaperonen erhalten Franz-Ulrich Hartl und Arthur L. Horwich den Paul Ehrlich-Preis 2019. Ihre Erkenntnisse könnten für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »