Ärzte Zeitung, 12.06.2015

Für Zukäufe

Merz sichert sich erstmals Fremdkapital

FRANKFURT/MAIN. Das mittelständische Pharmaunternehmen Merz plant im Zuge seiner Strategie, sich auf ästhetische Medizin zu fokussieren, offenbar weitere Zukäufe: Erstmals habe sich Merz jetzt die Möglichkeit einer Fremdfinanzierung gesichert, heißt es in einer Mitteilung.

Demnach hat Merz mit fünf Banken einen Konsortialkredit über 200 Millionen Euro vereinbart, der auf bis zu 500 Millionen Euro aufgestockt werden kann. Die Laufzeit betrage fünf Jahre und lasse sich zweimal um jeweils ein Jahr verlängern.

Merz habe damit die Möglichkeit, bei Bedarf zu günstigen Konditionen schnell auf Kapital zugreifen zu können. "Eine Investition in entsprechender Größenordnung steht derzeit allerdings noch nicht an", heißt es weiter.

Erst vor einem Jahr hatte Merz mit der Übernahme des privaten US-Unternehmens Ulthera für bis zu 600 Millionen Dollar die größte Akquisitione der Firmengeschichte gestemmt. (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11489)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »