Ärzte Zeitung, 29.09.2015

Sigma-Aldrich-Übernahme

Merck muss sich gedulden

DARMSTADT. Der Pharma- und Chemiekonzern Merck muss sich beim geplanten Kauf des Laborzulieferers Sigma-Aldrich länger als geplant mit kartellrechtlichen Hürden herumschlagen.

Zwar seien die Verhandlungen für den dafür nötigen Verkauf einzelner Teile von Sigma-Aldrich "im finalen Stadium", teilte Merck am Montag mit.

Sobald ein Vertrag geschlossen sei, müsse aber die EU-Kommission noch zustimmen - erst dann nickt die EU auch den Sigma-Aldrich-Kauf durch Merck endgültig ab.

Die Darmstädter erwarten einen Abschluss der Sigma-Aldrich-Übernahme daher erst in den kommenden zwei Monaten.

Der Deal war bereits im September 2014 angekündigt worden und sollte ursprünglich zur Jahresmitte 2015 abgeschlossen sein. (dpa)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11303)
Organisationen
Merck (954)
Sigma-Aldrich (15)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

SPD will "Ende der Zwei-Klassen-Medizin"

14:10 Nach der knappen Abstimmung pro GroKo-Verhandlung geht es nun darum, die auf dem SPD-Parteitag angesprochenen "Nachbesserungen" in den Koalitionsvertrag reinzuverhandeln. KBV und Hartmannbund reagieren skeptisch. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »