Ärzte Zeitung, 07.10.2015

Prophylaxe

In drei Jahren Antikörper gegen Migräne?

MANNHEIM. Antikörper, die das Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) blockieren, sind die neue Hoffnung in der Migräneprophylaxe. In gut drei Jahren könnte der erste Vertreter zugelassen werden, ließ anlässlich einer Ankündigung zum Deutschen Schmerzkongress Mitte Oktober in Mannheim Dr. Uwe Reuter verlauten.

Reuter leitet die Kopfschmerzambulanz der Berliner Charité. Klinische Phase III-Studien mit den neuen Medikamenten stünden auch in Deutschland unmittelbar bevor. Weiter heißt es in der Mitteilung, CGRP-Antagonisten würden von Experten als "erfolgreich und hoffnungsvoll" eingestuft. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Zehntausende Arztpraxen nicht ohne Barrieren zu erreichen

Nur ein Drittel der Arztpraxen in Deutschland gelten – auch nur zum Teil – als barrierefrei. Das schränke die freie Arztwahl körperlich beeinträchtigter Menschen ein, moniert die Linke-Sozialexpertin Sabine Zimmermann. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »