Ärzte Zeitung, 27.10.2015

GSK

Fondsmanager fordert weitere Strukturanpassungen

LONDON. Stehen die Zeichen beim britischen Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK) nach dem Sparten-Deal mit Novartis erneut auf Veränderung? Der einflussreiche britische Fondsmanager Neil Woodford jedenfalls fordert einem Bericht des Nachrichtensenders "Sky News" zufolge, dass sich der Konzern auch von seinem HIV-Geschäft ViiV - das ist ein Joint Venture mit Pfizer - sowie von seinem OTC-Geschäft Stiefel und seinen Dermatologie-Aktivitäten trennen solle, um sich künftig ganz auf innovative Arzneimittel und Impfstoffe zu konzentrieren. GSK ist die drittgrößte Position im Woodford Equity Income Fund. "Sky News" beziffert den absoluten Anteil, den der Fondsmanager an GSK hält, auf wenigstens rund fünf Prozent. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »