Ärzte Zeitung, 15.12.2015

Merck

Spende stärkt Rotes Kreuz im Libanon

DARMSTADT/RAS BAALBECK. Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck unterstützt Gesundheitsprojekte für Flüchtlinge im Libanon kurzfristig mit einer Spende in Höhe von 50.000 Euro.

Die Spende an das Deutsche Rote Kreuz (DRK) werde insbesondere in den Betrieb medizinischer Notfallstationen fließen, wie das Unternehmen informiert.

"Die Mehrheit der Flüchtlinge aus Syrien bleibt in der Region und ist dort auf humanitäre Hilfe angewiesen. Wir haben daher bewusst den Libanon für unser Engagement ausgewählt", erläutert Kai Beckmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck.

"Die humanitäre Lage in Syrien und den Nachbarländern bleibt mehr als vier Jahre nach Ausbruch des Konflikts katastrophal: Rund 7,6 Millionen Menschen sind innerhalb Syriens auf der Flucht, mehr als vier Millionen suchen in den Nachbarländern Schutz", verdeutlicht DRK-Präsident Rudolf Seiters.

Das DRK unterstütze im Libanon zum Beispiel medizinische Notfallstationen des Libanesischen Roten Kreuzes. Die Merck-Spende werde vor allem in den Betrieb einer solchen Gesundheitsstation im Bekaa-Tal in Ras Baalbeck - wenige Kilometer von der syrischen Grenze entfernt - fließen.

Der Libanon habe seit Beginn des Konfliktes im Nachbarland Syrien über eine Million Menschen aufgenommen. Viele lebten in provisorischen, einfachen Behausungen, Zelten und Hütten. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Ein steiniger Weg nach Deutschland

Ob geflohen vor Krieg oder eingewandert aus anderen Teilen der Welt: Wer als ausländischer Arzt in einer deutschen Klinik oder Praxis arbeiten will, muss Ausdauer haben – und gutes Deutsch können. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen weht scharfer Gegenwind. mehr »