Ärzte Zeitung, 18.12.2015

Pharma

AstraZeneca holt sich Krebs-Kandidaten

LONDON. Zu Wochenbeginn war es noch Spekulation, jetzt ist es Gewissheit: AstraZeneca stärkt seine Onkologie-Pipeline durch die Übernahme des niederländischen Start-ups Acerta Pharma.

Für zunächst 2,5 Milliarden Dollar erwirbt der Konzern 55 Prozent an Acerta. Bis Ende 2018 sollen weitere 1,5 Milliarden Dollar gezahlt werden, möglicherweise auch früher, wenn die erste Zulassung des Acerta-Kandidaten Acalabrutinib in den USA erfolgt.

Der Bruton-Tyrosinkinasehemmer wird derzeit in Phase III gegen Blutkrebs und in Phase I/II gegen verschiedene solide Tumoren klinisch getestet.

Außerdem kann AstraZeneca bei Zulassung von Acalabrutinib eine Option zur Übernahme auch der restlichen 45 Prozent an Acerta ausüben. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Keine Bürgerversicherung, aber viele Wünsche

Beim Neujahrsempfang der Deutschen Ärzteschaft zeigte man sich erleichtert, dass die Bürgerversicherung vorerst vom Tisch ist. Reformbedarf gebe es aber. mehr »

Personalmangel in der Pflege gefährdet Patienten

Die Gesundheitspolitik der künftigen Regierung wird einen Schwerpunkt bei Pflege setzen müssen. Davon zeigten sich Fachleute im Vorfeld des Kongress Pflege überzeugt. mehr »