Ärzte Zeitung online, 23.12.2015

Pharma

Takeda fördert Aquinnah in Sachen ALS

Ziel der strategischen Beteiligung ist es, eine neue und wirksame Klasse von ALS-Medikamenten rasch in die klinische Entwicklung zu bringen.

NEU-ISENBURG. Das US-amerikanische Pharmaunternehmen Aquinnah hat im Rahmen einer strategischen Beteiligung von dem japanischen Wettbewerber Takeda Finanzierungsmittel in Höhe von fünf Millionen US-Dollar erhalten.

Die Technologieplattform von Aquinnah stehe für einen innovativen Lösungsansatz, der auf pathologische Proteinkomplexe abzielt, die bei der Mehrheit der an Amyotropher Lateralsklerose (ALS) erkrankten Patienten im Gehirn gefunden worden sei.

Das gehäufte Auftreten dieser mit der Krankheit in Verbindung gebrachten Proteinkomplexe werde als Auslöser für das Fortschreiten von ALS-Erkrankungen verantwortlich gemacht.

Aquinnah hat nach eigenen Angaben seine neu entdeckten Komponenten so entwickelt, dass das Fortschreiten von ALS verlangsamt oder umgekehrt wird, indem diese Proteinkomplexe angegriffen und aufgebrochen werden.

Ziel dabei sei es, eine neue und wirksame Klasse von ALS-Medikamenten rasch in die klinische Entwicklung zu bringen.

Derzeit gebe es keine Heilung oder wirksame Behandlung, um das Fortschreiten von ALS zu verlangsamen. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »