Ärzte Zeitung, 23.02.2016

OTC

Versand durchbricht Milliarden-Schwelle

FRANKFURT/MAIN. Versandapotheken bauen ihren Marktanteil im OTC-Geschäft stetig aus: 2015 nahmen die Versandumsätze mit rezeptfreien Arznei- und Gesundheitsmitteln nach Angaben von IMS Health um 8,2 Prozent auf rund 1,04 Milliarden Euro zu. Zum Vergleich: In der Offizin stiegen die OTC-Verkäufe um 7,1 Prozent auf rund 7,05 Milliarden Euro. Damit entfallen aktuell rund 13 Prozent des OTC-Geschäfts auf den Versand. Besonders hohe Marktanteile können die Versender mit Produkten zur Gewichtabnahme (36 Prozent), Herz-Kreislaufmitteln (19 %) sowie Mitteln zur Nikotin-Entwöhnung (21 %) verbuchen. IMS prognostiziert dem OTC-Versand bis 2018 jährliche Wachstumsraten um sechs Prozent auf dann rund 1,25 Milliarden Euro. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »