Ärzte Zeitung, 30.03.2016

Unternehmen

Bristol-Myers Squibb erwirbt PAD-Hemmer

NEW YORK. Bristol-Myers Squibb (BMS) wird für bis zu 600 Millionen Dollar die private, in Cambridge, Massachusetts ansässige Biotechfirma Padlock Therapeutics übernehmen. Durch den Zukauf sichert sich BMS eine Pipeline mit Inhibitoren des Enzyms Peptidyl-Arginin-Deiminase (PAD), die als Therapieoption gegen Autoimmunerkrankungen entwickelt werden. Im Fokus der Padlock-Pipeline stehen Rheumatoide Arthritis und systemischer Lupus erythematodes.

BMS leistet für die Übernahme eine Vorabzahlung von 225 Millionen Dollar. Zusätzlich können in Abhängigkeit bestimmter Entwicklungserfolge noch bis zu 375 Millionen Dollar fällig werden. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »