Ärzte Zeitung, 01.06.2016

Arzneimittel

Versender hoffen auf E-Rezepte

Versandapotheken erhoffen sich von mehr IT bei der Medikamentenabgabe einen Schub für ihr Geschäftsmodell.

BERLIN. Die Versandapotheker appellieren an die Bundesregierung, die Digitalisierung bei der Medikamentenabgabe voranzutreiben. Während in Deutschland immer noch das Papier-Rezept üblich sei, sei in Nachbarstaaten die Digitalisierung wesentlich weiter fortgeschritten, sagte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Versandapotheken (BVDVA), Christian Buse, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Versandapotheker versprechen sich nach Buses Worten vom geplanten Ausbau der digitalen Kommunikation im Gesundheitswesen nach dem E-Health-Gesetz auch einen Schub für das elektronische Rezept. Das könnte den Versandhandel insbesondere im Geschäft mit verschreibungspflichtigen Mitteln nach vorne bringen. Hier liegt der Marktanteil der Branche bislang noch unter einem Prozent. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wer viel Wasser trinkt, beugt Harnwegsinfekten vor

Den Ratschlag, viel zu trinken, sollten sich Frauen nicht nur während eines Harnwegsinfektes zu Herzen nehmen. Auch wer danach reichlich Wasser trinkt, profitiert davon. mehr »

In der Praxis oftmals auch knifflige Fälle

Die Regeln, wie und wann ein Arzt einen Patienten krankschreiben darf, sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie festgehalten. In der Praxis gibt es jedoch viele knifflige Fälle. mehr »

Handlungsbedarf bei Chronikerpauschale!

Die Chronikerzuschläge für Hausärzte bleiben eine der dringendsten Hausaufgaben für die Selbstverwaltung. Es wird Zeit, die alten bürokratischen Zöpfe abzuschneiden, meint unser Abrechnungsexperte. mehr »