Ärzte Zeitung, 23.08.2016

Unternehmen

Pfizer übernimmt kalifonische Medivation

NEW YORK. Pfizer hat im Bieterkampf um die kalifornische Pharmacompany Medivation die Nase vorn: Am frühen Montagvormittag, teilte der Konzern mit, eine verbindliche Übernahmevereinbarung mit dem Medivation-Management über rund 14 Milliarden Dollar geschlossen zu haben. Medivation hat sich auf die Entwicklung neuer Krebsmittel spezialisiert. Hauptprodukt ist Enzalutamid (Xtandi™) gegen metastasiertes kastrationsresistentes Prostata-Karzinom. Das Präparat habe in den unmittelbar zurückliegenden vier Quartalen weltweit 2,2 Milliarden Dollar erlöst, heißt es in der Pfizer-Mitteilung.

An Medivation interessiert war auch Sanofi, die erstmals im April ein Kaufangebotlanciert hatten. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Zehntausende Arztpraxen nicht ohne Barrieren zu erreichen

Nur ein Drittel der Arztpraxen in Deutschland gelten – auch nur zum Teil – als barrierefrei. Das schränke die freie Arztwahl körperlich beeinträchtigter Menschen ein, moniert die Linke-Sozialexpertin Sabine Zimmermann. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »