Ärzte Zeitung, 05.09.2016

Unternehmen

Fresenius kauft Dialyse-Anbieter

BAD HOMBURG. Der Medizintechnik-Konzern Fresenius Medical Care (FMC) baut seine Stellung im Wachstumsmarkt Indien aus.

Der Dax-Konzern hat nach eigenen Angaben 85 Prozent an der Firma Sandor Nephro Services erworben, die mit einem Umsatz von rund drei Millionen US-Dollar (2,7 Mio. Euro) der zweitgrößte Anbieter von Nierenwäschebehandlungen (Dialyse) in Indien sei.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie FMC am Freitag mitteilte. Man erwarte einen positiven Ergebnisbeitrag ab dem kommenden Jahr.

FMC geht davon aus, dass von rund 1,3 Milliarden Indern etwa eine Million unter einer chronischen Nierenerkrankung leiden. Viele hätten noch keinen Zugang zu einer Behandlung.

Bislang hatte sich FMC im indischen Markt auf den Verkauf des technischen Geräts für die Nierenwäschen beschränkt. Weltweit betreibt das Unternehmen mehr als 3500 Dialysezentren mit Schwerpunkt in den USA. (dpa)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11551)
Organisationen
FMC (85)
Fresenius (323)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fischkuss bringt Angler fast um

Ein Hobbyfischer zieht eine kleine Seezunge aus dem Wasser. Kurz darauf steht sein Herz still – aber nicht vor lauter Anglerglück, wie Ärzte bald herausfinden. mehr »

Erste Beschwerden gegen Facebook und Google

Unmittelbar nach Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat der Verein "Noyb" erste Anzeigen gegen Google und Facebook wegen "Zwangszustimmungen" auf den Weg gebracht. mehr »

CRISPR/Cas-Methode - Zwischen Zauberwerk und Hexenkunst?

Die CRISPR/Cas-Methode könnte hohen therapeutischen Nutzen stiften. Sie lässt aber auch Allmachtsfantasien blühen. Der Ethikrat sieht dies skeptisch und fordert mehr Regulierung. mehr »