Ärzte Zeitung, 08.09.2016

Eribulin

Eisai "bestürzt" über Bewertungsvorschlag

HATFIELD. Der Arzneimittelhersteller Eisai ist "bestürzt über die fehlende Anerkennung eines Zusatznutzens" für sein Zytostatikum Eribulin (Halaven®) in der seit Mai dieses Jahres zugelassenen Zweitindikation fortgeschrittenes Liposarkom. Anfang September hatte das IQWiG seinen Bewertungsvorschlag veröffentlicht und dabei die vorgelegten Daten für "ungeeignet" befunden, einen Zusatznutzen zu belegen. Eisai moniert, das Institut habe die Daten einer Phase-III-Studie außer Acht gelassen, die eindeutig zeigten, "dass Eribulin die erste und einzige Therapie ist, die einen statistisch signifikanten Überlebensvorteil nachweisen konnte". Die endgültige Nutzenbewertung trifft der GBA Anfang Dezember. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Parodontitis als Risikofaktor für Krebs?

Ist eine Zahnbettentzündung ein Risikofaktor für bestimmte Krebsarten? Innerhalb einer großen Gruppe Frauen in der Menopause haben Forscher deutliche Zusammenhänge gefunden. mehr »

Kinder suchtkranker Eltern brauchen mehr Beachtung

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, fordert eine bessere Versorgung und Betreuung der Kinder von Suchtkranken. Kinder von Suchtkranken sind diesmal Schwerpunkt des Drogenberichts. mehr »

Hilfe für die Seele gefordert

Eine Krebsdiagnose ist ein Schock. Die Psychoonkologie soll helfen. Aber die Unterstützung ist wenig bekannt und unterfinanziert. mehr »