Ärzte Zeitung, 26.09.2016
 

Platow Empfehlung

Bayers Kunststoffsparte hat noch Potenzial

Der Werkstoff-Produzent Covestro spaltete sich im vergangenen Jahr von Mehrheitseigner Bayer ab und und feierte im Oktober sein Börsendebüt. Bayer hält derzeit noch 64 Prozent der Anteile. Nach einem starken Auftakt musste die Aktie Anfang dieses Jahres Federn lassen, ging aus dieser Schwächephase aber gestärkt hervor.

Ein Grund für das Plus von aktuell knapp 94 Prozent über Ausgabekurs sind die Halbjahreszahlen von Covestro, die Konzernchef Patrick Thomas den Ausblick für 2016 anheben ließen: Für das Kerngeschäft rechnet er mit einem Mengenwachstum im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich, das EBITDA soll im zweiten Halbjahr mindestens den Vorjahreswert erreichen. Gerade bei Polyurethanen und Polycarbonaten lief es zuletzt gut, die abgesetzte Menge stieg um knapp acht Prozent.

Der Analystenkonsens erwartet für den MDAX-Konzern 2017 einen Gewinn pro Aktie (EPS) um 3,24 Euro, für 2018 dann 3,59 Euro. Damit kommt die Aktie auf ein KGV von 14 bzw. 13. Dazu gesellt sich eine Dividendenrendite von 2,5 Prozent. Nach Gewinnmitnahmen zu Monatsbeginn erreichte der Kurs zuletzt Allzeithoch. Empfehlung: Kaufen mit Stopp bei 36,50 Euro.

Chance:HHH Risiko:HHH ISIN: DE0006062144

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »