Ärzte Zeitung online, 15.12.2016

Elf Milliarden Euro

Umsatz mit Sanitätswaren steigt

KÖLN. Die Verkäufe im deutschen Markt für Sanitätswaren – unter anderem Kompressionsstrümpfe, Prothesen und Rollatoren – haben sich 2015 um vier Prozent auf elf Milliarden Euro erhöht, meldet das Kölner Institut für Handelsforschung (IFH).

Die positive Entwicklung "zieht sich durch fast alle Warengruppen". Wichtigster Vertriebskanal für Sanitätswaren sei der Fachhandel (Sanitäts-, Orthopädie- und Orthopädieschuhfachhandel) mit deutliche über 50 Prozent Marktanteil.

Etwa ein Umsatz-Fünftel entfällt auf Apotheken. Immer mehr Gewicht erhält der Mass Market (Lebensmittelhandel, Drogerien, Tchibo, Versand). Dessen Anteil am Branchenumsatz habe von 2011 bis 2015 um zwei Punkte auf 12,5 Prozent zugelegt. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Deutsche ernähren sich schlecht

Tödliche Infarkte und Schlaganfälle durch schlechte Ernährung: Deutschland nimmt hier unter den Ländern mit westlichem Lebensstil einen traurigen Spitzenplatz ein. mehr »

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

„Opioide niemals als Add-on-Therapie!“

Für die Dauertherapie bei mittleren bis starken Schmerzen gibt es keine verträglicheren Analgetika als retardierte Opioide, betont Schmerzmediziner Norbert Schürmann. Daneben kritisiert der Schmerzexperte die Fixiertheit auf Morphin. mehr »