Ärzte Zeitung online, 03.02.2017

Fukushima:

Loch unter Druckbehälter entdeckt

TOKIO.Bald sechs Jahre nach der Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi hat der Betreiber Tokyo Electric Power (Tepco) unter Reaktor Nummer 2 womöglich Überreste des geschmolzenen Kernbrennstoffes entdeckt. Wenn sich das bestätigt, wäre dies ein Durchbruch bei der Bewältigung der schlimmsten nuklearen Krise seit Tschernobyl. Eine Bildanalyse zeigt ein Loch von zwei Metern Durchmesser in einem Metallgitter unter dem Druckbehälter. Es könnte entstanden sein, als nach Ausfall der Kühlung nach dem Erdbeben und Tsunami am 11. März 2011 die Brennstäbe überhitzten und schmolzen. Montag hatte Tepco am selben Ort bereits "schwarze Masse" entdeckt. Die Bergung ist wegen hoher radioaktiver Strahlung bisher nicht möglich. (bso)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Asthma – oder nur zu dick?

Wenn keuchende, schwer übergewichtige Patienten in der Praxis über "Asthma" klagen, ist Vorsicht geboten. Denn oft sind die Symptome kein pneumologisches Problem. mehr »

Warum Patienten aggressiver werden

Dass Patienten Ärzte verbal angreifen und bedrohen, kommt in Deutschland immer häufiger vor. Die Gründe dafür sind vielfältig. Vielerorts wappnen sich Mediziner in Praxen und Kliniken gegen die stärker aufkommende Gewalt. mehr »

So berechnen Ärzte den Wirtschaftlichkeitsbonus ihrer Praxis

Die Berechnung des Laborbonus ist nicht ganz einfach zu durchschauen. Aber wer sich damit beschäftigt, kann die Leistungen so zu steuern, dass der Bonus weitgehend erhalten bleibt. Unser Abrechnungsexperte gibt Tipps. mehr »