Ärzte Zeitung online, 23.03.2017

Unternehmen

Mundipharma plant rigorosen Stellenabbau

LIMBURG. Mundipharma will einen Großteil seiner derzeit über 750 Stellen in Deutschland abbauen und den Produktionsstandort Limburg schließen. "Gegenstand der Verhandlungen mit den Mitbestimmungsgremien ist eine von der Geschäftsleitung vorgestellte Zielstruktur mit rund 165 Vollzeitstellen", heißt es in einer Mitteilung. Marketing und Vertrieb sollen umstrukturiert, die Fertigung an Auftragsunternehmen ausgelagert werden. Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, dürften die harten Einschnitte nicht zuletzt durch Generikakonkurrenz für das Hauptprodukt Targin® (Oxycodon + Naloxon) begründet sein. Über die Hälfte der Mundipharma-Verkäufe in Deutschland entfielen zuletzt auf die Schmerzkombi, deren Patentschutz 2016 auslief. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Komplementärmedizin für Krebskranke tödlich wird

Krebspatienten, die zusätzlich unbewiesene Heilverfahren nutzen, verschlechtern wohl ihre Überlebenschance. Die Erklärung ist nicht in der Komplementärmedizin selbst zu suchen. mehr »

Kurskorrektur in der Alzheimerforschung?

Offenbar entzieht sich das Gehirn bei Morbus Alzheimer dem Immunsystem. Checkpoint-Hemmer aus der Krebstherapie könnten dies verhindern. Bei Mäusen klappt das schon. mehr »

Carvedilol für alte Diabetiker? Besser nicht!

Erhalten pflegebedürftige Diabetiker nach Herzinfarkt einen "diabetikerfreundlichen" Betablocker, sinkt zwar die Gefahr von Hyperglykämien. Ins Krankenhaus müssen sie trotzdem häufiger. mehr »