Ärzte Zeitung online, 05.05.2017
 

Klinische Studie

Abivax meldet HIV-Erfolg, Aktie geht durch die Decke

PARIS. "Allererster Nachweis einer Reduktion von HIV-Reservoiren durch ein Medikament" – das hat Anfang der Woche das französische Start-up-Unternehmen Abivax gemeldet. Klinische Studien "unterstützten das Potenzial des Wirkstoffkandidaten ABX464 ein Schlüsselelement in der funktionellen Heilung von AIDS zu werden", hieß es weiter. An der Börse in Paris hatte diese Meldung durchschlagenden Erfolg: Binnen 48 Stunden stieg der Kurs zeitweise um mehr als 150 Prozent auf 25 Euro. Anschließend sorgten Gewinnmitnahmen wieder für einen Rückgang auf 18 Euro. Derzeit laufen weitere Studien mit dem Arzneimittel. Ein Beispiel für das Potenzial innovativer Medikamente für Anleger. (ger)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt Schwung in die Entwicklung neuer Psychopharmaka

Bald könnte es einen Schub für die Entwicklung neuer Psychopharmaka geben. Denn Forscher finden immer mehr über die Entstehung psychischer Erkrankungen heraus. mehr »

Spielt Krebs eine Rolle beim plötzlichen Kindstod?

Ein plötzlicher Kindstod bei einer unbekannten neoplastischen Erkrankung ist selten, aber kommt vor. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. mehr »

Patienten sollen Verdacht auf Nebenwirkung melden

Alle europäischen Arzneimittelbehörden fordern in einer gemeinsamen Kampagne Patienten auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. mehr »