Ärzte Zeitung online, 10.05.2017

Teva

MS-Kandidat verfehlt Endpunkt

JERUSALEM/LUND. Teva und sein schwedischer Entwicklungspartner Active Biotech melden einen Rückschlag mit dem oralen MS-Kandidaten Laquinimod. In einer Phase-III-Studie ("CONCERTO") gegen schubförmig-remittierende Multiple Sklerose (RRMS) sei der primäre Endpunkt – eine signifikante Unterbrechung der Krankheitsprogression über drei Monate hinweg – nicht erreicht worden. Dagegen ließen sich positive Effekte für einige sekundäre Endpunkte zeigen. An eine Projektfortsetzung gegen RRMS werde nicht mehr gedacht, heißt es. Allerdings wolle man zwei andere Studien fortführen und damit das Potenzial von Laquinimod sowohl gegen primär progrediente MS als auch gegen die Huntington-Krankheit weiter ausloten. (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (12050)
Krankheiten
Multiple Sklerose (1235)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn im Dialog mit den Ärzten

Seit Monaten wird heiß ums Terminservice- und Versorgungsgesetz diskutiert. Heute stellte sich Jens Spahn direkt den Fragen der Ärzteschaft zu TSVG, Sprechstunden und Co. Das Wichtigste der Veranstaltung in 13 Tweets. mehr »

DEGAM fürchtet Rolle rückwärts

Es hakt bei der Umsetzung des Masterplans. Die Fachgesellschaft DEGAM will verhindern, dass zentrale Reformziele verwässert werden. mehr »