Ärzte Zeitung online, 19.05.2017

Anlagestrategie

Sparer müssten mehr in Wertpapiere gehen

QUICKBORN. Setzen Sparer in Deutschland trotz steigender Inflation und eines nahezu bei null notierenden Zinses weiter auf Tages- und Festgelder sowie Spareinlagen, dann verlieren sie dadurch in den nächsten 20 Jahren 14.000 Euro je Haushalt. Das ist das Ergebnis einer Datenauswertung der Online-Bank Comdirect und Barkow Consulting.

"Nie war der Wertverlust festverzinslicher Anlagen höher als aktuell. Doch das ist erst der Anfang: Wenn wir unser Anlageverhalten nicht ändern, hat das dramatische Folgen für die deutschen Sparer", warnt Arno Walter, Vorstandsvorsitzender von comdirect.

"An Wertpapieren führt beim langfristigen Vermögensaufbau kein Weg vorbei“, konstatiert Arno Walter, Vorstandsvorsitzender von comdirect. Denn es sei nicht zu erwarten, dass sich an den gegenwärtigen Rahmenbedingungen absehbar grundlegend etwas ändere. Seit 2008 sei das Finanzvermögen hierzulande um rund 1,5 Billionen Euro auf etwa 5,6 Billionen Euro angestiegen. 38 Prozent des Finanzvermögens in Deutschland davon – 2,1 Billionen Euro – stecken in Anlagen wie Tages- und Festgeld oder Spareinlagen. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Diese Akuttherapie lässt Hypertoniker Berge erklimmen

Wenn Hypertoniker in großen Höhen kraxeln, steigt ihr Blutdruck viel stärker an als bei ähnlicher Belastung auf tieferem Niveau. Eine Akuttherapie kann dagegen helfen, berichten Ärzte. mehr »

Nach Laborreform - Alte EBM-Nummer, aber neue Fallen für den Bonus

So viel hat sich bei den Ausnahme-Kennnummern im Labor zum 1. April gar nicht geändert. Doch ihre Wirkung auf Laborkosten ist völlig anders als bisher. Lesen Sie am Beispiel des Diabetes, wie Sie neue Fallen im Labor vermeiden. mehr »

Neue MS-Medikamente für weniger Schübe und weniger Behinderung

Wie innovative Medikamente und neue Behandlungsrichtlinien die Therapie bei MS optimieren – das ist ein Schwerpunkt beim Kongress der Europäischen Neurologen in Lissabon. mehr »