Ärzte Zeitung online, 08.06.2017

Unternehmen

Bayer treibt Trennung von Covestro voran

LEVERKUSEN. Die Bayer AG forciert die Trennung von ihrer früheren Kunststoffsparte Covestro. Durch den Verkauf von 17,25 Millionen Aktien verringerte der Konzern nach eigenen Angaben am Dienstag seinen Covestro-Anteil von 53,3 auf 44,8 Prozent. Den Verkaufspreis beziffert der Konzern auf gut eine Milliarde Euro. Gleichzeitig platzierte Bayer Schuldverschreibungen über eine Milliarde Euro, die in Covestro-Aktien getauscht werden können. Durch die geplante Einbringung von Covestro-Aktien in den Bayer-Pensionsfonds werde sich der Konzern-Anteil um weitere vier Prozentpunkte verringern, heißt es. Bayer bekräftigte, sich "mittelfristig" vollständig von Covestro trennen zu wollen.

Trotz der deutlichen Reduzierung seines Covestro-Aktienpaketes will Bayer das Unternehmen aber zunächst weiterhin voll in seiner Bilanz konsolidieren, da der Konzern mit den verbliebenen Stimmanteilen weiter die Mehrheit bei einer Covestro-Hauptversammlung hätte.(dpa)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11776)
Organisationen
Bayer (1195)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »