Ärzte Zeitung online, 12.06.2017

Unternehmen

Brüssel genehmigt Actelion-Übernahme

BRÜSSEL. Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) hat von der EU-Kommission die Genehmigung zur Übernahme des Schweizer Arzneimittelherstellers Actelion erhalten. Die Kommission billigte die Fusion am Freitag, machte aber Auflagen. Für den Zukauf zahlt J&J umgerechnet 27,9 Milliarden Euro. Bedenken hat die Kommission, dass das neue Unternehmen den europäischen Markt für Schlafmittel dominieren könnte. J&J und Actelion entwickeln für diese Indikation ähnliche Medikamente. Die entsprechenden Aktivitäten Actelions sollen nun in eine neue Gesellschaft ausgelagert werden, an der Johnson & Johnson einen Anteil von maximal 32 Prozent besitzen darf. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

O-Saft senkt das Gicht-Risiko - und hält schlank

Vom Saulus zum Paulus: Galten Fruchtsäfte einst als gesunde Getränke, verbannen heute sogar manche Schulen die süßen Säfte. Forscher brechen jetzt eine Lanze für Orangensaft. mehr »

SmED hilft, künftig Notfälle richtig einzuschätzen

Die Notfallversorgung startet ins digitale Zeitalter: Am Montag hat die KBV ein softwarebasiertes Instrument zur Begutachtung von Notfallpatienten vorgestellt. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »