Ärzte Zeitung online, 07.08.2017

Wettbewerb

Pharmagroßhändler im Visier des Bundeskartellamts

BERLIN. Das Bundeskartellamt hat im September 2016 die Geschäftsräume von insgesamt acht Pharmagroßhändlern durchsucht. Es bestehe der Verdacht, dass es zwischen Großhändlern pharmazeutischer Produkten zu einer Kundenschutzabsprache gekommen ist. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen, wie aus einer aktuellen Unterrichtung der Bundesregierung durch das Bundeskartellamt über seine Tätigkeit in den Jahren 2015/2016 sowie über die Lage und Entwicklung auf seinem Aufgabengebiet hervorgeht. Insgesamt sei auf dem Markt des Pharmagroßhandels im Berichtszeitraum eine weitere Konzentration festzustellen gewesen. So hat sich Ebert+Jacobi vom Markt zurückgezogen und seine Niederlassungen verkauft. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Zehntausende Arztpraxen nicht ohne Barrieren zu erreichen

Nur ein Drittel der Arztpraxen in Deutschland gelten – auch nur zum Teil – als barrierefrei. Das schränke die freie Arztwahl körperlich beeinträchtigter Menschen ein, moniert die Linke-Sozialexpertin Sabine Zimmermann. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »