Ärzte Zeitung online, 16.10.2017
 

Monsanto-Akquise

Bayer gibt Geschäfte an BASF ab

LEVERKUSEN. Um kartellrechtlichen Bedenken zur Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto entgegenzukommen, veräußert Bayer Teile seiner Agrar-Sparte an die BASF. Für 5,9 Milliarden Euro übernimmt der Ludwigshafener Chemieriese das Geschäft mit dem Pflanzenschutzmittel Glufosinat-Ammonium sowie mit Feldsaaten (Baumwolle, Raps, Soja). Die Transaktion werde erst wirksam, wenn die Monsanto-Übernahme abgeschlossen ist, heißt es. Die BASF habe sich verpflichtet, alle Arbeitsplätze der unbefristet beschäftigten Mitarbeiter für drei Jahre zu erhalten. Die IG Bergbau, Chemie, Energie kommentiert: "Aus Arbeitnehmersicht ist die Vereinbarung zwischen Bayer und BASF vollauf zu begrüßen". (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11192)
Organisationen
BASF (119)
Bayer (1149)
Monsanto (46)
Wirkstoffe
Ammonium (6)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Fettsäurehypothese bei MS erhält neue Nahrung

Ist eine ungesunde Ernährung einer der Gründe, weshalb manche Menschen an MS erkranken? Es mehren sich jedenfalls Hinweise für einen entscheidenden Einfluss auf die Darmflora. mehr »

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »