Ärzte Zeitung online, 19.10.2017

Umfrage

Jugend hofft auf Gesundheit durch digitale Helfer

VILLINGEN-SCHWENNINGEN. Der Glaube an mehr Gesundheit durch Apps und andere moderne digitale Anwendungen wächst offenbar beständig: 28 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 34 Jahren halten es heute für weniger wichtig, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern, da medizinische Hilfsmittel sie gesund halten werden. Im Vorjahresvergleich sind das sieben Prozent mehr, melden Schwenninger Krankenkasse und die Stiftung "Die Gesundarbeiter". Für die Studie "Zukunft Gesundheit - Jungen Bundesbürgern auf den Puls gefühlt" haben die Partner 1000 Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland befragt. Demnach halten fast 40 Prozent der Studienteilnehmer eine gesunde Lebensführung für "zunehmend überflüssig". (mh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Infarktgefahr durch schnellen Anstieg von Stickoxiden

Hohe Stickoxidkonzentrationen in der Umgebungsluft können auch das Herzinfarktrisiko erhöhen. Aber auch ein schneller NO-Anstieg scheint gefährlich zu sein. mehr »

Liebe überwindet geistige Behinderung

Eine Anlaufstelle in Mainz kümmert sich, wenn Menschen mit geistiger Behinderung wegen unerfüllter Sehnsucht nach Lust und Liebe das Herz schwer ist. Anfragen kommen aus ganz Deutschland. Trotzdem droht die Schließung. mehr »

Putzen schadet der Lunge ähnlich wie Rauchen

Schlechte Nachrichten für Sauberkeitsfans: Wer regelmäßig Reinigungsmittel benutzt, schadet seiner Lunge so, als ob man jahrelang raucht. Diesen Effekt fanden Forscher aber nur bei Frauen – doch sie haben dafür eine Erklärung. mehr »