Ärzte Zeitung online, 20.10.2017

Gentherapie

Behörden begutachten Merck-Betrieb

DARMSTADT. Die Merck KGaA festigt ihre Position als Lohnhersteller für virus- und genbasierte Therapien: Im kalifornischen Carlsbad wurden Produktionskapazitäten verdoppelt und jetzt von den Aufsichtsbehörden FDA (USA) und EMA (Europa) inspiziert. Die erfolgreich absolvierten Kontrollen bedeuteten für einen "wichtigen Kunden von Merck", der eine neue Gentherapie bei FDA und EMA angemeldet habe, eine zulassungsrelevante Voraussetzung, heißt es. Merck sei eine der ersten Firmen, die als Auftragshersteller für Virus- und Gentherapien – "vom klinischen bis zum kommerziellen Maßstab" – fungieren könne. Am Standort Carlsbad werde bereits seit 20 Jahren an Verfahrenstechniken zur genetischen Zell-Modifikation gearbeitet. (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (12050)
Organisationen
Merck (989)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »