Ärzte Zeitung online, 30.10.2017

Platow Empfehlung

Beiersdorf sieht dank Kosmetik weiterhin gut aus

Nach sehr guten Umsatzzahlen für das dritte Quartal bleibt Beiersdorf auf Wachstumskurs. Die Erlöse summierten sich im Neunmonatszeitraum auf knapp 5,3 Milliarden Euro (+5,1 Prozent). In der Kosmetik-Sparte gewann der Dax-Konzern weitere Marktanteile und erhöhte die Erlöse um fast vier Prozent. Getragen von sämtlichen Regionen, stechen insbesondere die Verbesserungen in Afrika, Asien und Australien hervor.

Vorstandschef Stefan Heidenreich hob die bis dato sehr vorsichtige Erlösprognose für das Geschäftsjahr 2017 an: Statt eines Wachstums von drei bis vier Prozent wird nun ein Umsatzplus von vier bis fünf Prozent erwartet. Wie bisher schon erwartet, soll die Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern den Vorjahreswert von 15 Prozent leicht übertreffen.

Diese Nachrichten haben die Aktie mit zwischenzeitlich 5,8 Prozent Plus aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Das Überwinden des Allzeithochs von 98,49 Euro scheint rasch möglich und eine dreistellige Bewertung rückt näher. Dank des Wachstums ist auch das hohe 2018er-Kurs-Gewinn-Verhältnis von 27 gerechtfertigt. Bei diesen Aussichten können Anleger zugreifen – Stoppkurs 74,50 Euro.

Chance:*** Risiko:** ISIN: DE0005200000

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Komplementärmedizin für Krebskranke tödlich wird

Krebspatienten, die zusätzlich unbewiesene Heilverfahren nutzen, verschlechtern wohl ihre Überlebenschance. Die Erklärung ist nicht in der Komplementärmedizin selbst zu suchen. mehr »

Kurskorrektur in der Alzheimerforschung?

Offenbar entzieht sich das Gehirn bei Morbus Alzheimer dem Immunsystem. Checkpoint-Hemmer aus der Krebstherapie könnten dies verhindern. Bei Mäusen klappt das schon. mehr »

Carvedilol für alte Diabetiker? Besser nicht!

Erhalten pflegebedürftige Diabetiker nach Herzinfarkt einen "diabetikerfreundlichen" Betablocker, sinkt zwar die Gefahr von Hyperglykämien. Ins Krankenhaus müssen sie trotzdem häufiger. mehr »