Ärzte Zeitung online, 22.11.2017

Flüchtlinge im Job

Klinik für Integrationsleistung ausgezeichnet

BERLIN. Der diesjährige Sozialpreis des Katholischen Krankenhausverbands Deutschlands (kkvd) geht an den Katholischen Hospitalverbund Hellweg aus Unna. Die Klinik erhielt den Preis laut kkvd für das Integrationskonzept "Mensch Zukunft".

Der mit 5000 Euro dotierte Sozialpreis stand unter dem Caritas-Motto "Zusammen sind wir Heimat" und würdigte katholische Kliniken, die sich für die Integration von Flüchtlingen einsetzen. Die Schirmherrschaft über die Ausschreibung hatten die damalige Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und der Präsident des Deutschen Caritasverbands (DCV), Peter Neher.

Der zusätzlich ausgelobte Sonderpreis ging an das Sankt-Johannes-Hospital in Dortmund sowie das Sankt Marien Hospital in Hamm für die Förderung ausländischer Pflegender in Gesundheitseinrichtungen, die in ihren Heimatländern eine Pflegeausbildung absolviert haben und nun die Anerkennung in der Bundesrepublik benötigen.

Dazu sei ein eigener Lehrgang in Anlehnung an die Arbeitsvertragsrichtlinien der Kirche in Zusammenarbeit mit dem Landesprüfungsamt NRW konzipiert worden, so der kkvd. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »