Ärzte Zeitung online, 29.11.2017

Versorgungsmanagement

Dialysedienstleister punktet mit Therapiekoordination

BAD HOMBURG. Fresenius Medical Care ist im Heimatmarkt USA mit neuen Angeboten zum Versorgungsmanagement für schwer nierenkranke Patienten erfolgreich: Im ersten Berichtszeitraum (Oktober 2015 bis Dezember 2016) eines Pilotprojektes, bei dem FMC auch Therapieleistungen über die Dialyse hinaus für seine Patienten koordiniert, konnten die Behandlungsergebnisse verbessert und die Kosten pro Patient um 5,5 Prozent gesenkt werden. Das habe die unabhängige Lewin Group ermittelt, versichert FMC. An dem Programm nahmen den Angaben zufolge 16.000 Patienten teil. Die Anzahl der Kliniktage pro Patient habe um fast neun Prozent abgenommen. Insgesamt hätten sich die Einsparungen auf 43 Millionen Dollar summiert, die sich FMC und die staatliche Krankenversicherung Medicare teilen. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Keine Notdienstpflicht für ermächtigte Krankenhausärzte

Muss ein ermächtigter Klinikarzt auch KV-Notdienst leisten? Nein, hat das Bundessozialgericht jetzt entschieden. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »