Ärzte Zeitung online, 01.12.2017
 

Gesundheitsmarkt

Stabile Nachfrage nach Pflegemitteln

FRANKFURT/MAIN. Die Konsumausgaben für Produkte aus den Bereichen Schönheitspflege und Haushaltspflege bleiben 2017 in Deutschland insgesamt stabil und weisen nach Angaben des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel (IKW) vom Freitag mit 18,2 Milliarden Euro ein leichtes Plus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus.

Über alle Produktgruppen hinweg gaben Verbraucher laut IKW – hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2017 – für Schönheitspflegemittel 13,6 Milliarden Euro aus. Das entspreche einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber 2016.

Dabei habe die mit 3,1 Milliarden Euro umsatzstärkste Einzelkategorie der Haut- und Gesichtspflegemittel mit einem Zuwachs von 3,1 Prozent auch das kräftigste Wachstum verzeichnet.

Ebenfalls deutlich zur Wertsteigerung beitragen konnten nach Verbandsangaben die Mund- und Zahnpflegemittel mit einem Anstieg um 2,7 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro sowie die Bade- und Duschzusätze mit plus 2,5 Prozent auf 900 Millionen Euro. Rückläufig um 5,3 Prozent seien hingegen Pre- und Aftershaves gewesen.

Die Ausgaben für die Haushaltspflege seien mit 4,6 Milliarden Euro annähernd auf Vorjahresniveau (minus 0,3 Prozent) verharrt, so die IKW-Berechnung. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Onkologen und IQWiG uneins über Nutzen von Gentests

Sind Gentests hilfreich für Brustkrebspatientinnen bei der Therapieentscheidung? Die aktuelle Einschätzung von Onkologen und IQWiG geht hier auseinander. mehr »

Keine Herzgeräusche im Stehen – kein Herzfehler

Mit einer simplen Methode können Ärzte pathologische von physiologischen Herzgeräuschen bei Kindern unterscheiden. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

15 Jahre nach der hochemotionalen Debatte um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen fürchten Forscher durch das Stammzellgesetz Nachteile in Deutschland. mehr »