Ärzte Zeitung online, 21.12.2017

Start-ups

Forschungsministerin Wanka ruft neue Gründerzeit aus

BERLIN. Die rückläufige Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland ruft Bundesforschungsministerin Johanna Wanka auf den Plan. "Dem wollen wir mit unserer Forschungs- und Innovationspolitik entgegenwirken", so Wanka anlässlich der Vorstellung ihres neuen Konzeptes "Mehr Chancen für Gründungen – Fünf Punkte für eine neue Gründerzeit".

"Wir wollen die Gründungs- und Start-up-Förderung insbesondere dort weiterentwickeln, wo vielversprechende Gründungsvorhaben bislang nicht weiterverfolgt wurden oder wichtige Unterstützung fehlte", so Wanka. Dazu werde das BMBF die Förderung von Unternehmensgründungen und jungen innovativen Unternehmen in den nächsten Jahren schrittweise auf bis zu 150 Millionen Euro pro Jahr ausbauen. Forschende und Studierende sollten frühzeitig für eine Unternehmensgründung als Option für die Verwertung ihrer Ergebnisse sensibilisiert werden. Zudem würden unter der Dachmarke "Gründung innovativ" Module für eine maßgeschneiderte Gründungs- und Start-up-Förderung in Fachprogrammen eingeführt. Auch Netzwerke und Cluster sollten gefördert werden. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Morphin bei Herzinfarkt – unverzichtbar aber umstritten

Morphin bei Herzinfarkt-Patienten: Die Sicherheit des Schmerzmittels hat sich in einer aktuellen Studie bewährt. Zweifel über ein mögliches Risiko bleiben aber vorerst. mehr »

Zu viele Hausbesuche = Regress!

Zwei hessische Landärzte wurden in Regress genommen, weil sie deutlich mehr Hausbesuche als ihre Kollegen absolviert haben. Über 50.000 Euro sollen sie zurückzahlen. Die Ärzte verstehen die Welt nicht mehr - und wehren sich. mehr »

Tot oder nicht tot – das ist hier die Frage

Särge mit Ausgängen und Glöckchen um die Arme: Schon seit Jahrhunderten ziehen Wissenschaftler die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel. Eine neue Ausstellung in Berlin zeigt Exponate, die dem Scheintod ein Schnippchen schlagen sollten. mehr »