Ärzte Zeitung online, 02.05.2018

Pharmamarkt

Pfizer an Mega-Merger derzeit nicht interessiert

NEW YORK. Pfizer denkt derzeit nicht über Akquisitionen größeren Ausmaßes nach. Einem Bericht des Branchenportals "FiercePharma" zufolge, habe Firmenchef Ian Read am Dienstag erklärt, Pfizers Pipeline sei stark genug für Wachstum aus eigener Kraft – auch unter der Bedingung, dass sich der Generikawettbewerb für das zweitgrößte Konzernprodukt, Lyrica® (Pregabalin), erwartungsgemäß weiter verschärft.

Zuletzt war in Analystenkreisen spekuliert worden, Pfizer könnte etwa eine Übernahme des Wettbewerbers Bristol-Myers Squibb in Betracht ziehen. – In Europa ist Pregabalin bereits patentfrei, in den USA steht der Patentablauf kurz bevor. 2017 steuerte das Antiepileptikum über fünf Milliarden Dollar zum Konzernumsatz bei. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »