Ärzte Zeitung online, 10.12.2018

Unternehmen

Fresenius muss Akorn nicht übernehmen

BAD HOMBURG. Fresenius hat auch in der zweiten – und letzten – Prozessrunde die Klage des US-Generikahersteller Akorn auf Vollzug der Übernahmevereinbarung vom April 2017 abwehren können. Der Delaware Supreme Court habe jetzt letztinstanzlich zugunsten von Fresenius entschieden, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Der Bad Homburger Healthcare-Konzern hatte im April dieses Jahres von der 4,3 Milliarden Dollar schweren Akorn-Akquise Abstand genommen und dies mit Daten-Manipulationen in FDA-Zulassungsdossiers begründet.

Unmittelbar nach Prozessende teilte Akorn mit, CEO Raj Rai habe sich entschieden, sein Amt aufzugeben, sobald ein Nachfolger gefunden sei. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Sauerbruch – ein Arzt mit vielen Facetten

Er war bereits zu Lebzeiten ein berühmter Arzt. Das Medizinhistorische Museum der Charité versucht, die vielen Facetten im Leben und Wirken von Ferdinand Sauerbruch zu fassen. mehr »

Gut eine halbe Milliarde Euro mehr Honorar

Ärzte und Krankenkassen haben ihre Honorarverhandlungen für 2020 abgeschlossen. Künftig werden Videosprechstunden besser vergütet. mehr »

Zeitdruck und Kollegen stressen im Büro

Im Vergleich zu den USA oder Japan sind die Arbeitszeiten in Deutschland eher kurz. Doch das heißt nicht, dass es am Arbeitsplatz entspannt zugeht. mehr »