Ärzte Zeitung online, 14.03.2019

Lebensmittelindustrie

2018 insgesamt 97 Euro pro Kopf für Süßigkeiten bezahlt

BERLIN. Im Schnitt hat jeder Verbraucher in Deutschland im vergangenen Jahr fast 31 Kilogramm Süßigkeiten im Wert von 97,05 Euro gekauft. Das sei etwas mehr Geld (plus 0,1 Prozent) gewesen als im Vorjahr, gab der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) am Donnerstag in Berlin bekannt.

Die Menge der Süßigkeiten sei dagegen unverändert geblieben, die Preise dürften also im Durchschnitt leicht gestiegen sein. „Der Pro-Kopf-Verbrauch ist sehr konstant“, sagte der BDSI-Vorsitzende Stephan Nießner.

Schon vor zehn Jahren habe er bei rund 31 Kilogramm gelegen. Am beliebtesten seien bei den deutschen Verbrauchern Produkte aus Schokolade gewesen – fast neun Kilogramm habe eine Person im Durchschnitt im vergangenen Jahr gegessen. Das waren allerdings 1,5 Prozent weniger als 2017.

Dahinter folgten feine Backwaren wie Kekse (rund 7,6 Kilogramm, minus 3,4 Prozent) und Zuckerwaren (etwa 5,3 Kilogramm, minus 3,5 Prozent), also etwa Dragees, Bonbons oder Gummibären. Am stärksten zugelegt habe 2018 wegen des langen und heißen Sommers das Speiseeis: Mehr als 4,2 Kilogramm habe jeder Deutsche im Schnitt gegessen, gut 14 Prozent mehr als im Vorjahr. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wo Ärzte für die Telematikinfrastruktur gut gerüstet sind

Bis 31. März sollten Vertragsärzte den Anschluss an die Telematikinfrastruktur bestellt haben – sonst drohen Honorarkürzungen. Ein Blick in die KVen zeigt, wie der Stand ist. mehr »

Wo die Masern-Impfung (nicht) angesagt ist

In Deutschland treten Masern zuletzt vermehrt auf, was die Diskussion um eine Impfpflicht neu entfacht hat. Viele Kinder erhalten bislang die Impfungen nicht. Wir zeigen anhand von Landkarten, wie hoch die Masern-Impfquoten in den einzelnen Stadt- und Landkreisen sind. mehr »

Regierung will faire Kassen-Wahl

Bundesgesundheitsminister Spahn wünscht mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen. Mit einem neuen Gesetz will er das AOK-System umkrempeln. Und der Risikostrukturausgleich soll deutlich mehr Krankheiten enthalten. mehr »