Ärzte Zeitung, 12.08.2009

Schwarze Liste für Versicherte transparent

KÖLN (acg). Ärzte können sich jetzt beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft darüber informieren, ob sie in der schwarzen Liste der Versicherer geführt werden. In diesem Hinweis- und Informationssystem (HIS) speichern die Assekuranzen Kunden mit häufigen Schäden und tauschen Daten untereinander aus. Früher war das Verzeichnis geheim. Jetzt haben Datenschützer erreicht, dass Versicherte die über sie gespeicherten Daten abfragen können.

Die privaten Krankenversicherer beteiligen sich nicht an diesem System. Sie führen eine eigene Versichertenumfrage durch. "Dabei können die Unternehmen Informationen über Neukunden einholen, wenn sie den Verdacht haben, dass die bei einem anderen Anbieter schon einmal wegen eines Betrugs oder einer Überversicherung aufgefallen sind", so Stephan Caspary vom PKV-Verband.

Lesen Sie dazu auch:
Die geheime Kundendatei der Versicherer

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Sauerbruch – ein Arzt mit vielen Facetten

Er war bereits zu Lebzeiten ein berühmter Arzt. Das Medizinhistorische Museum der Charité versucht, die vielen Facetten im Leben und Wirken von Ferdinand Sauerbruch zu fassen. mehr »

Gut eine halbe Milliarde Euro mehr Honorar

Ärzte und Krankenkassen haben ihre Honorarverhandlungen für 2020 abgeschlossen. Künftig werden Videosprechstunden besser vergütet. mehr »

Zeitdruck und Kollegen stressen im Büro

Im Vergleich zu den USA oder Japan sind die Arbeitszeiten in Deutschland eher kurz. Doch das heißt nicht, dass es am Arbeitsplatz entspannt zugeht. mehr »