Ärzte Zeitung App, 11.09.2014

Pflegepolicen

Etwa drei Prozent sorgen privat vor

KÖLN. Vor keinem Risiko hat die Bevölkerung so viel Angst wie vor der Pflegebedürftigkeit und ihren finanziellen Folgen. Zum Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung motiviert das aber nur eine kleine Minderheit.

Das zeigt eine aktuelle Untersuchung von TNS Infratest im Auftrag der Continentale Krankenversicherung. "Die Ergebnisse der Studie sind überraschend, ja paradox", sagte der Vorstandsvorsitzende Helmut Posch beim "PKV-Forum" des Versicherers in Köln.

Obwohl tatsächlich nur drei Prozent eine private Zusatzpolice haben, gaben in der Befragung 23 Prozent an, das sei der Fall. Viele verwechseln die Angebote offensichtlich mit der Pflegepflichtversicherung oder einer anderen Police. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Innovationsfonds bleibt - und wird verändert

Seit 2016 fördert der GBA neue Versorgungsprojekte mit vielen Millionen. Jetzt wird bekannt: Mit dem Innovationsfonds geht es weiter - in etwas modifizierter Form. mehr »

Düsteres Bild der Weiterbildung

Fehlende Strukturen und Verstöße gegen Arbeitszeitgesetze: Eine Umfrage des Hartmannbundes unter knapp 1500 Assistenzärzten deckt gravierende Mängel in der Weiterbildung auf. mehr »

Was Kliniken von Luftfahrt lernen können

Zur Eröffnung des „Gesundheitskongresses des Westens“ versucht die Gesundheitsbranche, von anderen zu lernen: Nicht Fehler seien das Problem, sondern das Machtgefälle in Teams. mehr »