Ärzte Zeitung, 14.12.2012

Apps im Gesundheitswesen

Smartphone wird zum Venentrainer

Smartphone wird zum Venentrainer

Unterhaltung und Prävention in einem: Die App iFly Safe gibt Tipps, wie bei langen Flügen die Beine und Venen fit gehalten werden.

Langes Sitzen im Flugzeug auf engstem Raum ist nicht nur einfach anstrengend, sondern erhöht auch das Risiko einer Venenthrombose.

iFly Safe

Smartphone wird zum Venentrainer

Preis: kostenlos

Sprache: Deutsch, Englisch, Japanisch, Russisch

Größe: 1.6 MB

Anforderung: iOS 4,3 oder neuer

Download im iTunes-Store

Zur Vorbeugung einer Thrombose, aber auch, um Verspannungen und Verkrampfungen während eines langen Fluges zu vermeiden, sind Bewegung und Gymnastik im Flugzeug wichtig. Die kostenlose App iFly Safe gibt Tipps, damit die Zeit im Flugzeug möglichst angenehm wird.

Auf der App sind 15 verschiedenen Übungen, die Fluggäste im Sitzen und auch im Stehen machen können. Jede Übung ist detailliert beschrieben, sodass sie einfach nachzumachen ist.

So sind Übungen im Sitzen zur Durchblutungsförderung, für eine gesunde Sitzhaltung oder für Hals und Nacken auf der App. Eine Zeichnung zeigt genau an, wie die Übung zu absolvieren ist und wo der Nutzen liegt.

Über einen kleinen Info-Button, der allerdings etwas größer sein könnte, gibt es auch noch eine schriftliche Anleitung dazu, wie die Übung funktioniert, wie lange gedehnt werden soll und wie viele Wiederholungen sinnvoll sind.

Die vier Standübungen, etwa für die Beinmuskulatur oder einfach zum Dehnen und Lockern, können Fluggäste beim Warten vor den Waschräumen machen.

Die App iFly Safe ist aber nicht nur bei langen Flugreisen praktisch, sondern auch bei Zugfahrten. (mn)

Topics
Schlagworte
Gesundheits-Apps (552)
Organisationen
Marbuger Bund (1141)
Krankheiten
Embolie (657)
Thrombose (430)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »