Ärzte Zeitung, 27.07.2015

Health-Apps

Der Studenten neuer Liebling

KÖLN. Gesundheits-Apps stehen bei Studierenden offenbar hoch im Kurs. Sie schätzen es, Gesundheitsdaten online zu kontrollieren. Die Mehrheit der künftigen Akademiker wünscht sich dabei Unterstützung durch Ärzte. Das zeigt eine Untersuchung der Universität Bielefeld.

In einer Befragung von 675 Studierenden an verschiedenen Hochschulen durch Forscher der Fakultät für Gesundheitswissenschaften hat ein Drittel angegeben, Gesundheits-Apps auf dem Smartphone zu nutzen. Dabei geht es den Studierenden vor allem darum, ihren Gesundheitszustand besser einschätzen zu können und ihre Leistungsfähigkeit zu steigern.

70 Prozent kontrollieren das tägliche Bewegungspensum oder das Schlafverhalten. "Jeder Zweite setzt die Apps während des Sports ein, etwa um die Herzfrequenz oder Laufstrecken aufzuzeichnen", teilt die Universität mit. Apps zu konkreten medizinischen Themen sind dagegen weniger beliebt.

78 Prozent wünschen sich, künftig vom Arzt über den richtigen Einsatz der Technik beraten zu werden. Über 90 Prozent erwarten eine Qualitätssicherung bei den Apps und Infos über die Verwendung ihrer Gesundheitsdaten. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Viele falsche Vorstellungen, was Krebs verursacht

Stress, Handystrahlen und Trinken aus Plastikflaschen lösen Krebs aus, denken viele fälschlicherweise. Die wahren Risikofaktoren kennt nur jeder Zweite, so eine Studie. mehr »

Höherer Zuschlag für Terminvermittlung

Das Bundeskabinett will sich heute mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz beschäftigen. Am Entwurf wurde vorab noch gebastelt – er enthält wichtige Änderungen. mehr »

Die übersehene Speiseröhren-Entzündung

Lange glaubte man, die eosinophile Ösophagitis komme nur selten vor. Inzwischen zeigt sich: Es gibt immer mehr Patienten mit dieser chronischen Entzündung der Speiseröhre. mehr »