Ärzte Zeitung online, 30.05.2017

Gesundheits-Apps

Datenschutzbeauftragte kritisiert mangelnde Transparenz

BERLIN. In ihrem Tätigkeitsbericht 2015/2016 hat die Bundesbeauftragte für den Datenschutz Andrea Vosshoff Probleme bei Gesundheits-Apps angeprangert. "Es fehlen nicht nur ausführliche und verständliche Datenschutzerklärungen, auch im Übrigen mangelt es an der erforderlichen Transparenz", heißt es in dem Bericht, der am Dienstag veröffentlicht worden ist. Hinzu komme, dass sich die Nutzer häufig nicht der datenschutzrechtlichen Risiken bewusst seien, heißt es weiter. Bereits bei der Entwicklung der Apps müssten die technischen und rechtlichen Aspekte des Datenschutzes berücksichtigt werden, fordert Vosshoff. Zudem seien die Nutzer umfassend und verständlich über bestehende Risiken zu informieren. (ger)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

Kein Frühstück = höheres Diabetes-Risiko

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko für Diabetes. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Gutachter schlagen neuen Pflege-TÜV vor

Weg mit den umstrittenen Pflegenoten, ist das Ziel eines neuen Pflege-TÜVs. Im Mittelpunkt soll nicht mehr die Dokumentation stehen, sondern die Ergebnisqualität stehen. mehr »