Ärzte Zeitung online, 30.05.2017
 

Gesundheits-Apps

Datenschutzbeauftragte kritisiert mangelnde Transparenz

BERLIN. In ihrem Tätigkeitsbericht 2015/2016 hat die Bundesbeauftragte für den Datenschutz Andrea Vosshoff Probleme bei Gesundheits-Apps angeprangert. "Es fehlen nicht nur ausführliche und verständliche Datenschutzerklärungen, auch im Übrigen mangelt es an der erforderlichen Transparenz", heißt es in dem Bericht, der am Dienstag veröffentlicht worden ist. Hinzu komme, dass sich die Nutzer häufig nicht der datenschutzrechtlichen Risiken bewusst seien, heißt es weiter. Bereits bei der Entwicklung der Apps müssten die technischen und rechtlichen Aspekte des Datenschutzes berücksichtigt werden, fordert Vosshoff. Zudem seien die Nutzer umfassend und verständlich über bestehende Risiken zu informieren. (ger)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

FDP-Chef gibt den "Bastafari" – Steinmeier gegen Neuwahlen

Die FDP ist aus den Jamaika-Gesprächen ausgestiegen. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier erteilt schnellen Neuwahlen eine Absage. KBV-Chef Gassen fordert Tempo. mehr »

Mit Kohlenhydrat-Tagen die Insulinresistenz durchbrechen

Typ-2-Diabetiker mit schwerer Insulinresistenz können vom Prinzip einer hundert Jahre alten Haferkur profitieren. Erfahrungsgemäß sprechen 70 Prozent der Betroffenen darauf an. mehr »

Kliniken in Nordrhein sind Vorreiter beim E-Arztbrief

Der Klinikbetreiber Caritas Trägergesellschaft West zählt zu den Vorreitern des elektronischen Arztbriefes über KV-Connect. Viele Niedergelassene sind bereits angeschlossen. mehr »