Ärzte Zeitung online, 25.02.2011

Unfall mit Känguru: Nicht jede Versicherung zahlt

MÜNCHEN (dpa). Springt einem Autofahrer ein ausgebüxtes Känguru vor das Auto - wie zuletzt in Oberfranken geschehen - greift die Teilkaskoversicherung nicht unbedingt.

Für Unfälle mit derlei Exoten gelten oft andere Regeln als für solche mit Reh oder Wildschwein, teilte der ADAC am Freitag in München mit.

Die meisten Unternehmen wickelten Wildschäden über das Bundesjagdgesetz ab. Kängurus kommen darin nicht vor - schließlich gibt es sie in Deutschland nicht in freier Wildbahn.

Der Automobil-Club empfiehlt deshalb, Verträge abzuschließen, die "Kollisionen mit Tieren aller Art" beinhalten.

In einem Fall wird der Autofahrer ohnehin nicht haftbar gemacht: Entwischte das Känguru nicht einem Zoo, sondern einem privaten Halter, ist dieser verantwortlich.

Anfang Februar war im oberfränkischen Sonnefeld ein Känguru vor ein Auto gesprungen, zuvor gab es mehrfach ähnliche Unfälle.

Topics
Schlagworte
Versicherungen (1230)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn im Dialog mit den Ärzten

Seit Monaten wird heiß ums Terminservice- und Versorgungsgesetz diskutiert. Heute stellte sich Jens Spahn direkt den Fragen der Ärzteschaft zu TSVG, Sprechstunden und Co. Das Wichtigste der Veranstaltung in 13 Tweets. mehr »

DEGAM fürchtet Rolle rückwärts

Es hakt bei der Umsetzung des Masterplans. Die Fachgesellschaft DEGAM will verhindern, dass zentrale Reformziele verwässert werden. mehr »