Ärzte Zeitung, 29.10.2013
 

Versorgung

DKV gibt viel Geld für adipöse Kinder aus

KÖLN. Die Deutsche Krankenversicherung (DKV) gibt für die Versorgung adipöser Kinder durchschnittlich 43 Prozent mehr aus als für normalgewichtige Kinder.

Am meisten schlägt dabei die stationäre Behandlung zu Buche, die bei adipösen Kindern um 62 Prozent teurer ist.

Bei der ambulanten Behandlung beträgt die Differenz 38 Prozent. Problematisch sei aber vor allem das große körperliche und psychische Leid, das mit der Erkrankung verbunden ist, so DKV-Chef Dr. Clemens Muth.

Wenn sich Eltern übergewichtiger Kinder an die DKV wenden, suchen deren Mitarbeiter ein qualitätsgesichertes Programm, das den Kindern auf verschiedenen Ebenen - Ernährung, Bewegung, Verhaltensänderung - Anleitung und Unterstützung bietet. (iss)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

"Super Mario" hält Senioren geistig fit

3D-Computerspiele trainieren die räumliche Orientierung älterer Menschen - und schützen einer Studie zufolge vor Demenz. mehr »

Bei PKV und GKV sind viele Optionen möglich

16.30 hEine Bürgerversicherung "pur" wird es mit der Union nicht geben. Für Veränderungen im Versicherungssystem zeigen sich CDU/CSU aber offen. mehr »

Mehr Qualität beim Ultraschall nötig

Bei Diagnosen im Bauchraum erreicht ein nicht ausreichend qualifizierter Arzt nur eine geringe Treffsicherheit. Anlass für die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin für klare Qualitätsregelungen zu plädieren. mehr »