Ärzte Zeitung, 13.07.2016

Versicherungstipp

Gebäudepolice: Lose Böden extra schützen

KÖLN. Lose verlegte Designbeläge und Laminat sind nicht zwingend Teil der Gebäudeversicherung. Darauf weist der Verband BOD - Die Bodengestalter hin, ein Zusammenschluss von Handwerksunternehmen, die sich auf die Verlegung von Böden spezialisiert haben.

Grundsätzlich gilt, dass in der Gebäudeversicherung alles versichert ist, was sich nicht aus dem Haus tragen lässt, ohne kaputt zu gehen. Gesetzlich festgelegt ist diese Regelung in Paragraf 92, Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches, wo es heißt, dass zu den wesentlichen Bestandteilen eines Gebäudes ausschließlich fest verankerte oder verklebte Gegenstände gehören.

Außerdem können, je nach Vertrag, auch Nebengebäude in der Police mitversichert werden, etwa ein Gartenhaus oder ein Carport.

Lose verlegte Böden wie Laminat gehören also nicht dazu. Wer den teuren Belag dennoch absichern soll, kann mit seinem Versicherer eine individuelle Vereinbarung treffen. Eine Alternative ist es, Laminat oder andere Designbeläge in der Hausratversicherung abzusichern. (acg)

Topics
Schlagworte
Versicherungen (1210)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alzheimer-Anzeichen schon 25 Jahre vor Ausbruch

Die Alzheimer-Demenz kündigt sich in einigen Formen offenbar lange vor Krankheitsbeginn an. Das bringt Zeit, um die Erkrankung zu verhindern - womöglich sogar zwei Jahrzehnte. mehr »

Placebo ist nicht gleich Placebo

Ein Scheinmedikament zu verordnen, gilt manchen Ärzten als anrüchig - andere halten es für legitim. Bei vielen hängt es davon ab, woraus das spezielle Placebo besteht. mehr »

Wie Ärzte Hausbesuche richtig delegieren

Das EBM-Kapitel 38 macht den NäPA-Hausbesuch auch für Fachärzte interessant. Was abgerechnet werden darf, hängt nämlich entscheidend von der Qualifikation der Praxismitarbeiterin ab. mehr »