Ärzte Zeitung online, 04.04.2018

Versicherungstipp

Greift Hausrat auch bei Schusseligkeit?

KÖLN. Eine Hausratversicherung ist für die meisten Haushalte eine sinnvolle Investition. Sie zahlt für Schäden an Einrichtungsgegenständen durch Feuer, ausgelaufenes Leitungswasser, Stürme, Raub oder wenn es zu einem Einbruchdiebstahl kommt.

Viele neuere Tarife der Anbieter greifen inzwischen auch bei grober Fahrlässigkeit, während alte Verträge diesen Baustein noch nicht haben. Der Vorwurf der groben Fahrlässigkeit fällt schnell.

Den Herd nicht ausgeschaltet, beim Verlassen der Wohnung die Fenster auf Kipp gelassen oder die Tür nur hinter sich zugezogen – kommt es zum Schaden, kann der Versicherer dann die Leistung zumindest anteilig kürzen. Besser ist es, seinen Vertrag zu prüfen, ob er für solche Fälle Kürzungen vorsieht.

Ist das nicht der Fall, kann sich ein Wechsel der Police lohnen. Wer schon seit sehr langer Zeit den gleichen Vertrag hat, sollte zudem prüfen, ob die Versicherungssumme noch angemessen ist. (acg)

Topics
Schlagworte
Versicherungen (1184)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nicht immer geht's sofort zum Arzt

20- bis 50-jährige Patienten in Deutschland sind offenbar leidensfähig. Denn sie verschieben den Arztbesuch oft um Wochen oder Jahre, obwohl sie Beschwerden haben. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

15:57 Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen. mehr »

Bei Meniskusriss nicht vorschnell operieren

Ärzte sollten bei Meniskusrissen nicht gleich eine arthroskopische Operation einleiten. Oft kommen Betroffene auch mit Gymnastik und Physiotherapie zum Ziel. mehr »