Ärzte Zeitung online, 03.07.2018

Versicherungstipp

Selbstbehalt bei Mietwagen vermeiden

KÖLN. Wer im Urlaub mit einem Mietwagen unterwegs ist, sollte darauf achten, dass der Versicherungsvertrag auf Kürzungen bei grober Fahrlässigkeit verzichtet. Das rät die Stiftung Warentest. Sonst kann es zu bösen Überraschungen kommen und der Fahrer bleibt trotz Vollkasko auf einem Schaden sitzen.

Das zeigt eine Entscheidung des Landgerichts Osnabrück: Ein Autofahrer war mit einem anderen Pkw zusammengestoßen, weil er in das Navigationsgerät geschaut hatte. Der Versicherer musste nur 65 Prozent des Schadens übernehmen (Az.: 2 O 1300/17). Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei Mietwagen nur Angebote mit Vollkasko zu buchen, bei denen im Schadensfall keine Selbstbeteiligung anfällt.

Wichtig: Meist gehören Reifen und Fensterscheiben nicht zum Vollkaskoschutz, sie sollten aber mitversichert werden. Empfehlenswert ist, vor Antritt der Fahrt einen Blick in die Haftpflichtversicherung des Mietwagens zu werfen. Manche Anbieter im Ausland haben nur eine sehr geringe Versicherungssumme vereinbart. Sie sollte aber mehrere Millionen Euro betragen. (acg)

Topics
Schlagworte
Versicherungen (1183)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »