Apotheker plus, 27.08.2010

Kurz Notiert

Schlafmangel macht dick

Vor allem Störungen der Tiefschlafphasen wirken sich auf den Leptinspiegel im Körper aus, der das Sättigungsgefühl reguliert. Denn der in dieser Schlafphase steigende Leptinspiegel täusche Sättigung vor, so der Regensburger Professor Jürgen Zulley. Dieses natürliche Fasten drohe durch Schlafstörungen aufzuweichen. Nächtliche Gänge zum Kühlschrank können sich dann in Gewichtszunahme niederschlagen, sagte er auf einer Veranstaltung in München. (sto)

Schlafarchitektur ist altersabhängig

Dass mit dem Alter auch der im Schlaf im Bett verbracht Teil abnimmt (Schlafeffizienz), hängt mit Veränderungen der Schlafarchitektur zusammen. So nehmen Tiefschlaf- wie auch REM-Stadien ab. Letztere machen bei Neugeborenen etwa 50 Prozent der Schlafzeit aus und reduzieren sich auf bis zu 17 Prozent ab dem 60. Lebensjahr. Hingegen nehmen Leichtschlafstadien zu, die Aufwachanzahl steigt deutlich. (run)

Wenig Alkohol stört bereits den Schlaf

Viele Patienten leiden gar nicht primär an Insomnie, sondern konsumieren lediglich zu viel Alkohol oder Kaffee. Täglich zwei Liter Kaffee bis nachts um zehn Uhr sind nach den Erfahrungen von Dr. Dieter Kunz vom St. Hedwig Krankenhaus in Berlin durchaus keine Seltenheit. Kritisch ist auch Alkohol. Denn schon ein Glas Wein beeinträchtige mitunter den Schlaf, weil Alkohol zu einer Phasenverschiebung des zirkadianen Rhythmus führe, so Kunz. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »