Ärzte Zeitung, 30.09.2008

Tipp

Übelkeit bei Chemo ist nachrangig

Viele Krebs-Patienten haben immer noch Angst vor einer Chemotherapie, in erster Linie wegen Übelkeit und Erbrechen. Doch nun kann man sie auf das Resultat einer neuen Erhebung hinweisen.

Demnach hat sich das Spektrum unerwünschter Wirkungen bei einer Chemotherapie verändert, wie das Bundesforschungsministerium mitteilt. Übelkeit und Erbrechen sind nur noch nachrangig. Die Behandlung dieser Symptome ist heute so effektiv, dass sie für die Patienten nicht mehr so bedeutend sind.

Eher fallen jetzt Mattheit, Haarausfall, Schlafstörungen, Mundtrockenheit, Niedergeschlagenheit und andere Stimmungsschwankungen ins Gewicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »