Ärzte Zeitung, 19.11.2008

TIPP DES TAGES

Stundenzettel für die Steuer

Ärzte, die ein Familienmitglied als 400-Euro-Jobber in der Praxis beschäftigen, sollten die Arbeitszeiten unbedingt aufzeichnen. Wer keinen solchen Nachweis führt, kann das Recht verlieren, die Lohnzahlung als Betriebsausgabe anzusetzen.

Das ergibt sich aus einem Urteil des Finanzgerichts Nürnberg. Im konkreten Fall ging es um eine Ärztin, die ihren schulpflichtigen Sohn zum Putzen der Praxisräume eingestellt hatte. Bei einer Betriebsprüfung entschied der Prüfer: Die Ärztin darf die Lohnzahlungen an den Sohn nicht steuermindernd von den Praxiseinnahmen abziehen. Begründung: Es existiere weder ein schriftlicher Arbeitsvertrag noch ein Stundenzettel, auf dem die Arbeitszeiten dokumentiert seien. Das Finanzgericht bestätigte diese Haltung der Finanzverwaltung.

Finanzgericht Nürnberg, Az.: VI 140/2006

Topics
Schlagworte
Tipp des Tages (496)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »