Ärzte Zeitung, 06.05.2009

TIPP DES TAGES

Bei Nasenbluten Watte in den Mund!

Normales Nasenbluten lässt sich gut stillen, wenn den Betroffenen ein trockener Wattebausch oder ein Viertel Tempotaschentuch unter die Zunge gelegt wird. Besonders Sportler wenden die Methode an, etwa nach Nasenstübern, berichtet Professor Hans Isele aus Heidelberg (MMW 16, 2009, 21). Der Allgemeinmediziner hat damit nach eigenen Angaben gute Erfahrungen in seiner Praxis gemacht. Den Wirkmechanismus erklärt er sich so: Die trockene Watteeinlage wirkt als Fremdkörper, den der Körper abzustoßen versucht und zur Eliminierung rasch einspeichelt. Zur gesteigerten Speichelproduktion wird Blut aus der Umgebung abgezogen, eine Minderdurchblutung der Nasenpartie sei die Folge. Auch lästiges Naselaufen bei normalem Schnupfen lasse sich mit dem Verfahren etwas reduzieren.

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