Ärzte Zeitung, 07.09.2010

TIPP DES TAGES

Schweigen ist nicht strafbar

Auch wenn Ärzte eine vollständige und korrekte Steuererklärung abgegeben haben, kann es vorkommen, dass der Fiskus ihr zu versteuerndes Einkommen fälschlich zu niedrig festsetzt. Praxischefs sind dann nicht verpflichtet, dem Finanzamt den Fehler zu melden.Begründung: Steuerzahler sind nicht die Korrekturleser des Fiskus.

Das hat das Finanzgericht Sachsen-Anhalt entschieden. Im konkreten Fall hatte das Finanzamt die Steuer wegen einer Verlustverrechnung mit null Euro festgesetzt.

Die Entscheidung ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Demnächst entscheidet der Bundesfinanzhof im Revisionsverfahren darüber.

Revision vor dem BFH, Az.: VIII B 41/10

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »